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Hilfe! Modem: und wie weiter?



Hallo, Mitleser!

Wie bequem hatte ich es bisher: mein Rechner am Arbeitsplatz war mit
dem Unix-Server "Hermes" der Uni Magdeburg verkabelt, und mit dem
konnte ich - voellig kostenlos - DFUe betreiben.  Das ist nun vorbei!
Mein Zeitvertrag ist abgelaufen.  Doch moechte ich nicht auf DFUe
verzichten.  Die Uni kommt mir sogar entgegen und gewaehrt mir Zugang
zum Serfer.  Doch ein Modem muss her, damit ich den Server von zu Haus
anrufen kann.

Und nun kommen die Probleme.  Die Fachberater in den grossen Kauf-
haeusern zu befragen, ist zwecklos.  Darum wende ich mich an Euch.
Ich nenne Euch zunaechst meine geraetemaessigen Voraussetzungen und
stelle dann meine Fragen.

Ich habe einen 4.86er Rechner, benutze Windows95 und arbeite mit der
aktuellen Version von SWB an einer Thiemann-80er-Braillezeile mit
Eurovox.  Mails habe ich mit einem uralten Mailprogramm (ELM) vom
Uni-Server aus versandt.  Ich habe auch mit Pegasus unter Windows95
experimentiert; mit maessigem Erfolg, denn Pegasus ist zwar mit der
Tastatur bedienbar, aber bei Zeit beanspruchenden Anwendungen wie beim
Laden von Attatchments fehlte mir die Kontrolle.  Meine Homepage habe
ich - Tag fuer Tag - in Word5 fuer Dos geschrieben, das Ergebnis als
reinen Text gespeichert, diesen via FTP auf den Uni-Server geladen und
ihn dort mit Lynx ausprobiert.

1. Welches Modem ist geeignet, und welche Mindestvoraussetzungen muss
   ich beachten, wenn ich - zumindest manchmal - auch grosse Dateien -
   >=500 KB - uebertragen moechte?
2. Welche Modemtreiber fuer Dos oder Windows95 sind blindenfreundlich?
3. Gibt es ein blindenfreundliches Programmpaket zum Ansehen von
   Internetsites, Senden und Verwalten von Mails und zum Schreiben
   von HTML-Dokumenten (HTML-Editor)?
4. Wenn es so ein Paket nicht gibt, wie kann ich mich behelfen?
5. Was kostet der Spass, und wo bekomme ich ihn?

Diese Fragen habe ich bewusst naiv gestellt.  Moeglicherweise rege ich
- besonders mit Frage 3. - eine Diskussion ueber den Sinn und Unsinn
einer blindengerechten Gesamtloesung zum DFUe-Betrieb an.  Nichts
dagegen.  Ich freue mich aber besonders auf Eure ganz konkreten
Antworten.  Wahrscheinlich haette ich mir manche Arbeit gespart, wenn
ich eher gefragt haette.  Ihr koennt mir gern private Mails senden.
Leider bin ich allerdings nur noch bis Dienstag den 15.12. im Netz.

Es gruesst Euch herzlich                                   Arne Harder
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Dr. Arne Harder, Institut fuer Medizinische Psychologie, Medizinische
Fakultaet, Leipziger Strasse 44, D-39120 Magdeburg.
Tel. 0049-391-6117122 (Inst.); 0049-391-5411241 (priv.).
E-Mail: harder_bEi_medizin.uni-magdeburg.de
WWW: http://www.med.uni-magdeburg.de/~harder