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AW: Dos und/gegen Windows



Hallo,

bei der Entwicklung von Screenreadern fuer Windows und DOS muss man die
Technik der Datenuebertragung zwischen Braillzeile und Rechner betrachten.
Die meisten heute verfuegbaren Braillezeilen werden ueber eine Serielle
Schnittstelle mit dem Rechner verbunden.
Ein Screenreader fuer DOS kann -bevor Windows geladen ist- problemloss auf
die Serielle Schnittstelle zugreifen.
Genauso kann ein Screenreader unter Windows auf diese Schnittstelle
zugreifen.
Dies aber nur, wenn die Schnittelle nicht von einem (DOS) Treiber bereits
belegt ist. Die meisten Screenreader fuer Dos koennen auch in EINER Dos-Box
unter Windows geladen werden. Dies aber wieder nur, wenn kein anderes
Programm
-Screenreader oder Treiber- diese Scnittstelle belegt. Zu beachten ist dabei
besonders, dass in dieser Konfiguration der DOS-Screenreader nur in jeweils
einer
Dos-Box betrieben werden kann.

Aus dieser Situation gibt es -meiner Meinung nach- zwei Auswege:
1) Der Dos-Screenreader wird vor Windows geladen verbleibt als Treiber im
Speicher,
belegt die serielle Schnittstelle und dient dem Windows-Screenreader als
Ausgabegeraet.

2) Der Windows-Screenreader uebernimmt die Kommunikation ueber die serielle
Schnittstelle
mit der Braillezeile unter Windows und stellt den Dos-Screenreadern in den
Dos-Boxen eine Moeglichkeit zur Verfuegung Ausgaben auf der Braillezeile zu
produzieren.

Wir -bei der Firma Baum- haben uns unter Windows 3x & 9x fuer den ersten Weg
entschieden.
Er bietet hier die groesste Flexibilitaet:
- Zugang in DOS vor Windows.
- Zugang in Windows via Screenreader.
- Zugang zu mehreren Dos-Boxen gleichzeitg unter Windows.

Unter Windows NT arbeiten wir zur Zeit an der zweiten Variante.
Die unter NT die einzig moegliche ist. Da es unter NT kein "Leben" mehr
vor der Grafik mehr gibt.

Mit dieser Darstellung der Zusammenhaenge wollte ich darlegen, dass ENGE
Zusammenarbeit der Komponenten: Braillezeile, Screenreader fuer DOS und
Screenreader fuer Windows noetig ist und nur so optimale Ergebnisse erreicht
werden koennen.


MfG

Thomas Friehoff